Was ist Österreich ohne das A?

Zwischen Identitätskrise und Devisenkurs.
Der Young Creatives Panther 2012 in Gold.

'Was ist Österreich ohne das A?' ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Herabstufung der Bonität Österreichs seitens der Ratingagentur Standard & Poor's. Der allseits bekannten und schon als Kind gelernten Hymne wird auf humoristische und bizarre Weise das A genommen. So wird unmittelbar fühlbar gemacht, was für Auswirkungen es hat, einem Land etwas 'wegzunehmen', was zwar die wenigsten direkt beeinflussen können, aber am Stolz von allen kratzt.

Realisiert wurde das Projekt zusammen mit Elisabeth Schagerl und Helena Schmidt, sowie Alexander Krischer an der Kamera und Harry Lampl am Akkordeon. Das Team wurde bei der diesjährigen Green Panther Gala mit dem 3000 Euro dotierten Young Creatives Panther in Gold ausgezeichnet.

Video Eins:Der 90-Sekünder "Was ist Österreich ohne das A?"
»Mit dem A verschwindet zwar nur ein Buchstabe, doch was bleibt, ist eine Wortruine, die kurz davor zu sein scheint, einzustürzen. Der ursprüngliche Zustand ist zwar noch zu erkennen, aber die Identität ist nicht mehr dieselbe.«
Abb. Eins:Anfangssequenz aus dem Kurzfilm (Kamera: Alexander Krischner)

Seit Österreichs Bonität Anfang 2012 von AAA auf AA+ herabgestuft wurde, ist 'Rating' auch hierzulande ein öffentlich viel diskutierter Begriff – wobei die Meinungen über die Sinnhaftigkeit und Seriosität derartiger Bewertungen weit auseinander gehen. Ratings wirken sich für Unternehmen vor allem auf deren Börsenwerte aus, während sie bei Staaten nicht nur Kreditzinsen, sondern auch Währungskurse beeinflussen können.

Abb. Zwei:Standbild aus dem Kurzfilm (Kamera: Alexander Krischner)
Abb. Drei:Credits