Das Handbuch

Ein Meister in seinem Handwerk.

Abb. Eins:Das Cover der Publikation gestaltet von Martin Holler.

Das Handbuch manifestiert sich als handfestes Ergebnis einer Projektarbeit von Studierenden des Studiengangs Informationsdesign an der FH JOANNEUM Graz. Zentrales Thema ist die Hand; jedoch von langer Hand geplant, kam der Handlanger hier kurzerhand zum Handkuss und erhielt freie Hand bei der Handhabung – um es in den Worten des Buches auszudrücken. Gefragt waren allerhand Gestaltungslösungen, die kreativ, quer gedacht, assoziativ und künstlerisch die engen Grenzen des rein Begrifflichen überschreiten sollten. Und die Studierenden bewiesen ein feines Händchen als sie Hand anlegten. Es bleibt nun den RezipientInnen offen, diesen Interpretationen mit Aufgeschlossenheit, Humor und Staunen zu begegnen.

Feierlich präsentiert wurde das Handbuch in den Grazer Kasematten am 17. Mai 2012 im Rahmen der FH Lecutres während des Designmonats Graz 2012.

Abb. Zwei:Einträge zur Vielschichtigkeit des Begriffs Handy. Einerseits dem Mobiltelefon, dem englischen Begriff für Handlichkeit und dem Jazzmusiker William Christopher Handy.
»Egal ob mobile, handgerechte Kommunikation, die selbst bescherte Glückseligkeit mit Links oder coole Jazznoten aus begnadeter Musikerhand, alles Handy!«
Abb. Drei:Interpretation des Begriffs Handsetzer.
Abb. Vier:'Der fliegende Händler', eine Antwort in Textform zum Eintrag 'Händler'.

Die Hand spielt im Design eine zentrale rolle. Nicht nur als körperliches, menschliches Werkzeug, sondern auch als ein vielfach verwendetes Zeichen, das in verschiedenen Erscheinungsformen und unterschiedlichen Designdisziplinen eine wichtige Funktion innehat.

»Ein umfassendes Nachschlagewerk zur handlichen Begrifflichkeit in Wort und Bild. Assoziative Visualisierungen zu rund 160 Stichwörtern.«

Die Begriffe, die in diesem 'Handbuch' visualisiert und reflektiert wurden und danach - im zweiten Schritt - in dieser Form jetzt als Bildwörterbuch gestaltet vorliegen, wurden nach einem Zufallsprinzip an die Studierenden verteilt. Gefragt waren Gestaltungslösungen, die kreativ, quer gedacht, assoziativ und künstlerisch die engen Grenzen des rein Begrifflichen übeschreiten sollten.

Abb. Fünf:Die Doppelseite zum Text.
Abb. Sechs:Die Buchpräsentation in den Grazer Kasematten im Rahmen des Designmonat Graz 2012. (Foto: Marcel Seelig)
Abb. Sieben:Der Buchrücken samt Tagline zur Publikation.
»Die Hand, die samstags ihren Besen führt, wird sonntags dich am besten karessieren.« - Johann Wolfgang von Goethe, Faust I

Das Handbuch wurde von einer internationalen Jury für den Joseph Binder Award 2012 nominiert. Die internationale Jury, besetzt mit Lars Müller, Susanne Breitfeld, Manuela Fischer, Clemens Heider, Andreas Jacobs und Tim Weiffenbach, hat in zwei Tagen und mehreren intensiven Bewertungsrunden aus den rund 400 Einreichungen 52 Arbeiten für eine Nominierung ausgewählt.